Nach einem in vielerlei Hinsicht gelungenen Auftakt in Gütersloh führte uns der zweite Spieltag in den
beeindruckenden Golf Club zur Vahr. Eine Anlage, die in Deutschland ihresgleichen sucht: Eingebettet in
einen wunderschön angelegten Wald, präsentiert sich der Platz lang, eng und taktisch äußerst
anspruchsvoll. 

Bereits nach der Proberunde war klar: Hier ist strategisches Golf gefragt. Entsprechend intensiv wurde im
Team diskutiert, wie sich die einzelnen Bahnen am besten spielen lassen.

Früher Start in Bremen
Nach einer erholsamen Nacht in der Nähe von Bremen ging es für uns am Sonntagmorgen früh los. Gegen
6:00 Uhr machten wir uns auf den kurzen Weg zum Golfplatz, wo uns zunächst ein stärkendes Frühstück
erwartete – die ideale Grundlage für den bevorstehenden Spieltag.

Ein Platz, der keine Fehler verzeiht
Während wir nach der Proberunde noch zuversichtlich waren, zeigte der Platz in den Einzeln schnell sein
wahres Gesicht. Der GC zur Vahr gilt nicht ohne Grund als einer der schwierigsten Plätze Deutschlands. 

Ungenaue Abschläge wurden konsequent bestraft. Zwar ließ sich der Ball unter den teils über 30 Meter
hohen Bäumen häufig noch finden, doch ein kontrollierter Schlag Richtung Grün war oft kaum möglich.
Nicht selten blieb nur die sichere Variante: ein seitlicher Pitch zurück ins Spiel.

Ernüchterung nach den Einzeln
Nach den Einzelrunden machte sich verständlicherweise Frustration breit. Viele von uns hatten das Gefühl,
nicht ihr volles Potenzial ausgeschöpft zu haben. Ein Blick auf das Scoreboard bestätigte diesen Eindruck.
Dennoch richteten wir den Fokus schnell nach vorne: Die Vierer boten noch die Chance, das Ergebnis zu
verbessern. Mit neuer Energie gingen wir in die zweite Runde des Tages.

Ein gebrauchter Tag
Doch manchmal läuft es einfach nicht – im Golf wie im Leben. Ein bekannter Fußballspruch bringt es
treffend auf den Punkt: „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß.“ Jeder, der schon einmal einen
Golfschläger in der Hand hatte, kennt solche Tage, an denen einfach nichts funktionieren will.
Genau so ein Wochenende haben wir leider erwischt. 

Teamgeist bleibt in Erinnerung
Was jedoch bleibt, sind die Momente abseits des Platzes: das gemeinsame Grillen am Vorabend, der
entspannte Spaziergang am Abend und nicht zuletzt die heldenhafte Rettungsaktion von Jannik Nebe, der
einen Fußball aus den Brennnesseln befreite.

Solche Erlebnisse sind es, die den Teamgeist prägen und diese Saison zu etwas Besonderem machen. Sie
sind Teil eines gemeinsamen Abenteuers, das wir uns mit dem Aufstieg im vergangenen Jahr erarbeitet
haben. 

Ausblick
Jetzt gilt es, den Blick nach vorne zu richten: weiter hart arbeiten, als Team zusammenstehen und mit
Freude in die kommenden Spieltage gehen.
#TeamTinnen