M. Schleinhege | | Clubleben, Golfanlage

Vorstandsstammtisch

 

Münster. Das klingt doch schonmal eindrucksvoll: Wir sind der achtgrößte Club in Nordrhein-Westfalen! Präsident Martin Huhn berichtete die offizielle Zahl des Golfverbandes beim Vorstands-Stammtisch. Mit so viel Interesse an der Veranstaltung hatte wohl niemand gerechnet: Mehr als 60 Mitglieder waren der Einladung  gefolgt. Die wieder belebte Idee war ein Volltreffer. Während bei den ersten Angeboten vor mehreren Jahren nur eine Handvoll Mitglieder Interesse an Informationen aus erster Hand zeigte, war der Wintergarten diesmal sehr gut gefüllt. 

Die guten Nachrichten rissen nicht ab. 74 neue Mitglieder fanden allein in diesem Jahr den Weg nach Tinnen. Am Start der Kurse weiß/gelb gibt es einen Bildschirm mit Startzeiten und nützlichen Informationen. Um die Nebenflächen wie Parkplatz, Hecken und Hof kümmert sich nun eine Honorarkraft, und der Kurs Weiß hat mit Maserati nun einen attraktiven Sponsor. Für die Driving Range, die qualitativ bessere Bälle bekommen soll, läuft die Suche nach einem Sponsor auf Hochtouren.

Finanzvorstand Dr. Jürgen Troost hatte angesichts der vielen neuen Mitglieder keine Sorgenfalten auf der Stirn.  Das Mitglieder-Wachstum liege über Plan, finanzielle Sorgen habe der Club nicht. Sein Fazit: "Alles im grünen Bereich."

Spielführer Peter Espenkott berichtete von einer Vielzahl von Turnieren, die alle gut gelaufen seien. Daran hätten auch viele weitere ehrenamtliche Mitglieder einen entscheidenden Anteil. Nach wie vor sucht der Vorstand nach erfahrenen und regelkundigen Mitgliedern, die neue Golfer bei Rabbit-Turnieren an das Turniergeschehen heranführen.  

Platzwart Bernhard Schlütermann hatte ebenfalls positive Nachrichten zu vermelden: Der Wiederaufbau der Abschlag-Anlage laufe zügig voran, die Versicherung werde alles bezahlen. Am Club bleibe denoch eine Summe hängen, weil das Bauwerk 50 cm länger sei als bisher. Die Wasserspeicherung sei angesichts des erneut sehr trockenen Sommers weiterhin ein Problem. Aktuell habe der Club noch Wasser für etwas mehr als 20 Tage. Langfristig könne das Problem durch eine Vertiefung der Teiche gelöst werden. Dies stoße aber bei Anliegern auf Ablehnung. Auch zusätzliche Teiche könnten eine Entspannung bringen.

Margit Jaspers, verantwortlich für Haus und Hof, hörte sich manch kritische Anmerkungen zur Gastronomie an. Gespräche mit dem Pächter hatten bisher nicht den gewünschten Erfolg gebracht. So blieb dem Vorstand nichts anderes übrig, als die Kritik entgegen zu nehmen und die vertraglichen Pflichten einzufordern.

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