Schniederjost 24.04.2016 | | Clubleben, Intern

Mitgliederversammlung 2016

Der Vorstand wurde einstimmig für das zurückliegende jahr entlastet.

Besondere Spannung lag in diesem Jahr nicht in der Luft. Trotzdem war die ViP-Lounge im Preußen-Stadion bei der Mitgliederversammlung des Golfclubs Münster-Tinnen im April gut besucht, Die teilweise heftigen Diskussionen um die Erweiterung der 18-Loch-Meisterschaftsanlage um weitere neun Löcher gehören spätestens seit der Zustimmung durch rund 75 Prozent der Mitglieder im Juni 2015 und dem Baubeschluss weitestgehend der Vergangenheit an. So fanden auch die informativen und gut bebilderten Erläuterungen über den Ausbau durch Bernhard Schlütermann, der im Vorstand für Platzangelegenheiten zuständig ist und die Arbeiten zusammen mit dem „Bauherrn“ Norbert Bücker, dem Geschäftsführer der Golfpark Münster-Tinnen GmbH & Co. KG, sehr engagiert begleitet, großes Interesse. Baufortschritt und auch Kosten liegen im Planungsrahmen – bei einem Projektvolumen von 1,5 Millionen Euro keine Selbstverständlichkeit.

Zuvor hatte Tinnens Präsident Dr. Jens Hausmann ein schwieriges Bild von der allgemeinen Entwicklung des in Deutschland stagnierenden Golfsports gezeichnet. Die fetten Jahre mit starkem Zuwachs sind vorbei. In Deutschland und in NRW herrscht Stagnation. Da steigern die Erweiterung der Anlage und die neue Beitragsstruktur die Attraktivität Tinnens deutlich. Vizepräsident Benedikt Geise, für die Finanzen zuständig, unterstrich diese Darlegungen mit den erfreulich guten wirtschaftlichen Ergebnissen der vergangenen Saison. „Wir haben eine positive und stabile Situation und sind auf allen Positionen sehr gut im Plan“, sagte er. Entsprechend war die Zustimmung der Mitgliederversammlung: Der Vorstand wurde einstimmig bei Enthaltung der Vorstandsmitglieder entlastet und erhielt von Wilderich Freiherr von Ketteler, dem Erbpachtgeber der ganzen Anlage, ein Extralob für seine hervorragende Arbeit.

Auch sportlich war die Saison war die Saison 2015 sehr erfolgreich. Spielführer Martin Huhn erinnerte unter anderem an die beiden Landesmeister-Titel der Jugend von Sophie Hausmann und Moritz Kumbrink, den Aufstieg der DGL-Damen in die Oberliga, den Aufstieg beider Jugendmannschaften in die nächsthöhere Klasse Landesliga und Regionalliga. Die DGL-Herren stiegen leider ab in die Landesliga. Da die heranwachsenden Jugendlichen sie enorm verstärken, „ist mir um ihren Wiederaufstieg nicht bange“, so Huhn. Auch die Senioren AK 65 erkämpften sich einen sehr beachtlichen 27. Platz unter allen Mannschaften dieser Klasse auf Landesebene.

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